Liechtensteinische AHV-IV-FAK

AHV-Newsletter 2026-02

Jahresergebnisse 2025 der Liechtensteinischen AHV-IV-FAK

Sehr geehrte Damen und Herren
Das Ausgabenvolumen für Renten, Familienzulagen und weitere von der Liechtensteinischen AHV-IV-FAK administrierte Leistungen lag im Jahr 2025 bei rund CHF 521 Mio. Das ist ca. 6.6 Prozent mehr als im Vorjahr. Auf einen Monat umgerechnet sind dies über CHF 43 Mio. an mehr als 40'000 Leistungsberechtigte.  

AHV dank hoher Vermögenserträge mit 218 Millionen Franken im Plus

Für die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) resultiert beim Jahresabschluss 2025 ein Plus von rund CHF 218 Mio. Der AHV-Fonds steigt damit auf rund CHF 3'870 Mio. Ausschlaggebend für den positiven Jahresabschluss waren die überdurchschnittlich hohen Vermögenserträge von rund CHF 245 Mio. (rund 7.14 Prozent auf dem in Wertschriften investierten Kapital). Trotz des guten Ergebnisses sinkt die Kennzahl "Jahresausgaben in Reserve" von 10.22 auf 10.15 (Fondsvermögen von 3'869.75 geteilt durch Total Ausgaben von 381.21 ergibt 10.15). Mit durchschnittlichen Vermögenserträgen (bspw. einer Rendite von rund 3 Prozent auf dem Vorjahreskapital bzw. CHF 110 Mio.) wäre die Kennzahl "Jahresausgaben in Reserve" auf ca. 9.9 gefallen. Dank der aussergewöhnlich hohen Vermögenserträge im Jahr 2025 ist die Kennzahl jedoch nur sehr geringfügig gesunken.    

IV und FAK bauen Reserven weiter aus

Auch die Invalidenversicherung (IV) und die Familienausgleichskasse (FAK) ziehen eine positive Jahresbilanz. Die IV erzielte ein Plus von rund CHF 14 Mio. und die FAK von rund CHF 41 Mio. Hier wachsen somit die Reserven ebenfalls. Das ist vor allem für die FAK wichtig. Sie steht aufgrund der 2026 neu eingeführten Leistungen Elterngeld und Vaterschaftsgeld sowie wegen des von der Krankenversicherung zur FAK verlagerten Mutterschaftsgeldes vor steigenden finanziellen Herausforderungen.    

Die nachstehend geschilderten Zahlen für 2025 sind provisorisch. Die detaillierte Jahresrechnung wird im Frühsommer mit dem Geschäftsbericht präsentiert.     
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Hinweise zu einzelnen Jahren:
  • 2025 sind die Ausgaben in der Verwaltungskostenrechnung deutlich angestiegen. Dies ist einerseits auf den wachsenden Aufgabenbereich der Liechtensteinischen AHV-IV-FAK und den damit verbundenen steigenden Personalbedarf zurückzuführen. Mehr Mitarbeitende benötigen mehr Bürofläche, was zu höheren Mietausgaben geführt hat. Andererseits gibt es über 2025 hinausgehende grössere Aufwände für IT-Projekte und Digitalisierung sowie für grosszyklische Sanierungs- und Umbauarbeiten der Büroräumlichkeiten.
  • 2024 wurde der Beitragssatz an die AHV angehoben, von bisher 8.10 Prozent auf 8.25 Prozent. Zugleich wurde der Beitragssatz an die IV von 1.5 Prozent auf 1.35 Prozent gesenkt. Diese Beitragsverlagerung von der IV zur AHV ist in sich also kostenneutral. Sie steht vor dem Hintergrund, dass die Rückkehr zum Mischindex (für die Rentnerinnen und Rentner günstigere Regelung zur Teuerungsanpassung der Renten) finanziert werden muss. 2024 wurde auch der Verwaltungskostenbeitragssatz angehoben, von bisher 0.391 Prozent auf 0.575 Prozent. Die Erhöhung des Verwaltungskostenbeitragssatzes steht vor dem Hintergrund verschiedener Projekte mit hohem Initialaufwand (Anpassungen von IT-Applikationen, Digitalisierung usw.).

Neuerung 2026: Arbeitnehmende leisten erstmals FAK-Beitrag

Der Beitragssatz der Familienausgleichskasse wird von 1.9 Prozent auf 2.1 Prozent erhöht. Die Erhöhung um 0.2 Prozentpunkte tragen seit dem 1. Januar 2026 die Arbeitnehmenden. Damit wird erstmals auch ein Beitrag von Arbeitnehmenden an die FAK eingeführt. Dadurch werden die neuen Leistungen Elterngeld, Mutterschaftsgeld und Vaterschaftsgeld finanziert. Für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bleibt der Beitragssatz unverändert bei 1.9 Prozent.
Ältere Ausgaben des Newsletter finden Sie jeweils unter der Rubrik „Aktuelles“ im Archiv auf unserer Website.

Freundliche Grüsse
Liechtensteinische AHV-IV-FAK
23. Februar 2026

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